|
|
aktuell_neu
 |
Politik aktuell |
|
 |
|
|
|
|
|
09.02.2012 |
|
|
|
Pressemitteilung Andrea Wicklein |
|
|
|
EU-Betriebsbeschränkungs-Verordnung gefährdet Lärmvermeidung und Lärmschutz an Flughäfen |
|
|
|
Heute berät der Deutsche Bundestag
über den Vorschlag des Europäischen Parlaments und des Rates
über Regeln und Verfahren für lärmbedingte
Betriebsbeschränkungen
auf Flughäfen der Union. Darüber informierte heute die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein (SPD):
„Die SPD-Bundestagsfraktion lehnt den EUVorschlag kategorisch ab.
Wir fordern von der Bundesregierung, sich für eine
Überarbeitung der Verordnung einzusetzen und falls dies nicht
gelingt, den Verordnungsentwurf endgültig abzulehnen. Dieser
Verordnungsentwurf ist geradezu kontraproduktiv, um die
Lärmbelastung für die Anwohner an den europäischen
Flughäfen gerade in der Nacht zu reduzieren.
Statt die Flughäfen einseitig unter Wirtschaftlichkeitsaspekten zu
betrachten, müssen wir europaweit endlich die Kriterien
Lärmvermeidung und Lärmschutz in den Vordergrund rücken.
Die Flugroutendiskussion am Flughafen BER zeigt, wie wichtig die
Belange der Anwohnerinnen und Anwohner gerade in Umlandgemeinden sind.
Diese Frage ist offensichtlich auf EU-Ebene noch nicht
angekommen“, kritisiert Andrea Wicklein. |
|
|
|
__________________________________________________________________ |
|
|
|
08.02.2012 |
|
|
|
Entschließungsantrag der Fraktion der SPD
Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über
Regeln und Verfahren für lärmbedingte Betriebsbeschränkungen auf Flughäfen der
Union im Rahmen eines ausgewogenen Ansatzes sowie zur Aufhebung der Richtlinie
2002/30/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates
KOM (2011) 828 endg.; Ratsdok. 18010/11
hier: Stellungnahme gegenüber der Bundesregierung gemäß Artikel 23
Absatz 3 des Grundgesetzes |
|
|
|
Lesen Sie hier den SPD-Entschliessungsantrag |
|
|
|
___________________________________________________________________ |
|
|
|
08.02.2012 |
|
|
|
Beschluss
des Bundesrates - Europakammer -
Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen
Parlaments und
des Rates über Regeln und Verfahren für
lärmbedingte Betriebsbeschränkungen
auf Flughäfen der Union im Rahmen eines ausgewogenen Ansatzes
sowie zur Aufhebung der Richtlinie 2002/30/EG des Europäischen
Parlaments und des Rates |
|
|
|
Lesen
Sie hier den Beschluss |
|
|
|
__________________________________________________________________ |
|
|
|
01.12.2011 (aufgenommen am 12.02.2012) |
|
|
|
Vorschlag für
VERORDNUNG DES
EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
über Regeln und Verfahren für lärmbedingte
Betriebsbeschränkungen auf Flughäfen
der Union im Rahmen eines ausgewogenen Ansatzes sowie zur Aufhebung der
Richtlinie 2002/30/EG des Europäischen Parlaments und des Rates |
|
|
|
Lesen
Sie hier den Vorschlag |
|
|
|
___________________________________________________________________ |
|
|
|
20.01.2012 |
|
|
|
Viele Ängste, viele
Fragen |
|
|
|
Im Kreis Teltow-Fläming
bewerben sich drei
Schulen für das Pilotprojekt Inklusion |
|
|
|
BLANKENFELDE - Im
Bereich der Bildung wird der Begriff Inklusion
verwendet für ein neues Programm, das von der
UN-Behindertenrechtskonvention zum gemeinsamen Lernen von Behinderten
und Nichtbehinderten auf den Weg gebracht wurde. Dabei hat
Deutschland Nachholbedarf – auch das Land Brandenburg nimmt
sich
jetzt dieses Themas an.
Seitdem sich das Bildungsministerium in Potsdam mit ersten
Plänen
dazu äußerte, wird überall darüber
diskutiert. Die Förderschulen
für schwer Lernende sollen in den allgemeinen Schulen
aufgehen, und
zwar in den nächsten Jahren. Insofern spielt das Vorhaben bei
den
Schulentwicklungsplänen eine zentrale Rolle. Und es wird unter
Eltern, Schülern und Lehrern diskutiert, denn zu viele Fragen
sind
noch völlig offen.
Am Mittwochabend lud der SPD-Ortsverband Blankenfelde-Mahlow in
die Grüne Passage nach Blankenfelde zur Diskussion ein. Er
hatte
sich kompetente Leute ins Podium geholt. So Petra Brückner,
Leiterin
einer Integrationskita in Königs Wusterhausen und Mitglied am
Runden
Tisch für Inklusion sowie Vorsitzende des Bildungsausschusses
in
Großbeeren. Daneben saßen Wolfgang Dannebaum aus
Blankenfelde vom
Vorstand des Vereins Fairmade Plus, der den Verkauf und die
Vermarktung von Produkten und Leistungen unterstützt, die
einen
Wertschöpfungsanteil von 15 Prozent durch Einbeziehung
benachteiligter Menschen erreicht. Mit dabei waren auch Dietlind
Biesterfeld und Matthias Knake vom Vorstand des SPD-Ortsverbandes.
Abgesagt hatten eingeladene Vertreter der Förderschule Mahlow,
des
Schulamtes sowie des Bildungsministeriums.
Inklusion bedeutet: Alle Kinder lernen gemeinsam in einer Schule.
Alle Kinder haben gleiche Chancen auf Bildung. Individuelle
Fähigkeiten können sich voll entfalten.
Diskriminierung und
Beeinträchtigung von Fähigkeiten und Begabungen sind
ausgeschlossen. Das ist das Ziel der UN-Konvention, die seit dem 19.
Dezember 2008 in Deutschland gilt und im November 2009 von der
Landesregierung im Koalitionsvertrag verankert wurde.
„Im Kreis Teltow-Fläming haben sich bislang drei
Schulen für
das Pilotprojekt beworben“, informierte gestern auf Nachfrage
Schulrat Erich Bause vom Staatlichen Schulamt Wünsdorf.
„Unsere
Otfried Preußler-Oberschule ist mit dabei“,
ergänzte Carl
Ahlgrimm, Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren. Der
Hauptausschuss
hatte am Mittwochabend mehrheitlich eine Bewerbung beim Land
befürwortet.
Die Probleme liegen in den Details, das wurde bei der Diskussion
in Blankenfelde schnell klar. Es geht um die Ängste der Eltern
von
nicht-behinderten Kindern, es geht vor allem um Finanzen, um bauliche
Ausstattungen, um Fortbildung der Lehrkräfte, um neue
Lehrkräfte.
Einige Mütter mahnten an, die Inklusion bereits in den
Kindergärten durchzuführen. „Kita-Kinder,
die mit behinderten
Gleichaltrigen spielen, werden sie später in der Grundschule
nicht
hänseln, sondern ganz normal mit ihnen weiter
spielen“, meinten
sie.
Die anwesenden Lehrer forderten die Einbeziehung der Inklusion als
Bestandteil des Studiums. „Die Ausbildung der Erzieher und
Lehrer
muss komplett umgekrempelt werden“, waren sie sich einig.
Als Fazit der Diskussion betonte Petra Brückner:
„Die Schule
muss fähig sein, jedes Kind aufzunehmen. Bislang
heißt es: Die
Kinder müssen für die Schule fähig sein.
Diese Sichtweise muss
sich ändern!“
|
|
|
|
Quelle: MAZ, Zossener Rundschau, 02.01.2012 |
|
|
|
_________________________________________________________________ |
|
|
|
12.01.2012 |
|
|
|
SPD
Ortsverein Großbeeren
Presseerklärung zum Gutachten des
Umweltbundesamtes
Die SPD
Großbeeren begrüßt die
Veröffentlichung des Gutachtens des Umweltbundesamtes zur
lärmfachlichen Beurteilung der Flugrouten für den
Verkehrsflughafen
Berlin Brandenburg (BER).
Die
anfänglichen Versuche, die
zeitnahe Veröffentlichung des Gutachtens zu verhindern, haben
das
Vertrauen der Betroffenen in die Glaubwürdigkeit der
beteiligten
politischen Entscheidungsträger weiter sinken lassen.
Das Gutachten gibt
denen Mut und
Zuversicht, die auch nach dem Leipziger Urteil zum Nachtflug, weiter
um ein striktes Nachtflugverbot zwischen 22.00 und 6.00 Uhr
kämpfen.
Dazu zählt auch der SPD Ortverein Großbeeren.
Aus unserer Sicht gibt es zu diesem
Thema, wie auch zu den Flugrouten, noch erheblichen
Nachbesserungsbedarf. Das hat das Gutachten der obersten
Fachbehörde
des Bundes deutlich herausgearbeitet.
Deshalb sind jetzt
weitere
substanzielle Schritte in Richtung aktiven und passiven
Lärmschutz
gefordert, sonst bleiben die Bekenntnisse der Politik, sich der
Sorgen und Nöte der Betroffenen anzunehmen, weiterhin nur
leere
Worthülsen.
Großbeeren, 12. Januar 2012
Kurzfassung
des Lärmgutachtens des UBA
|
|
|
|
|
|
|
|
******************************************************************* |
|
|
|
|
|
|
|
22.12.2011 |
|
|
|
POLITIK: Rückendeckung
für Schulze
Kreis-SPD will Streit entschärfen |
|
|
|
LUCKENWALDE - Die Personalie Christoph Schulze sorgt
weiter für
Gesprächsstoff. Nachdem es zuletzt von der SPD-Landesebene
heftige
Kritik gegen ihren Landtagsabgeordneten und Kreistagsvorsitzenden
gehagelt hatte (die MAZ berichtete), gibt es nun auch andere
Töne.
So ist der Kreis-SPD Bedauern anzumerken, dass Schulze die
Landtagsfraktion verließ. „Die Stimme der
Flughafen-Region wird
nämlich fehlen“, sagt Unterbezirkschef Frank Gerhard.
Der
Vorstand der Kreis-SPD hatte am Dienstagabend in Trebbin über
das
Thema beraten. Das Gremium war sich einig, dass der Austritt als
solcher kritikwürdig ist. Die Genossen hoffen jedoch, dass
Schulze
seinen Schritt überdenkt und doch wieder der Landtagsfraktion
beitritt.
Wie Gerhard gegenüber der MAZ ankündigte, will der
Unterbezirk zu seiner Sitzung im Januar sowohl Schulze wie auch einen
seiner derzeit heftigsten Kritiker, SPD-Generalsekretär Klaus
Ness,
einladen. „Wir wollen deeskalierend wirken“, sagte
Gerhard.
Bei
der SPD besteht allerdings Sorge, dass Schulze zur kommenden
Landtagswahl einer anderen Partei oder Vereinigung beitreten
könnte.
Schulze hatte zuletzt erklärt, dass ein Parteiaustritt
für ihn
nicht in Frage kommt.
Als „menschlich unanständig“ hat der
CDU-Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum den Umgang der Landes-SPD
mit Schulze bezeichnet. Schulze habe sich stets
„glaubwürdig für
eine andere Flughafenpolitik engagiert“, das müsse
man
respektieren. Die Flughafenpolitik der SPD sei hingegen
„unglaubwürdig“. Auch der
Grünen-Fraktionschef im Landtag, Axel
Vogel, stellt fest, dass die SPD mit der „Diskreditierung
Schulzes
von eigenem Versagen ablenken“ will. (Von Ekkehard Freytag)
|
|
|
|
Quelle: MAZ, Zossener Rundschau, 22.12.2011 |
|
|
|
___________________________________________________________________ |
|
|
|
21.12.2011 |
|
|
|
FLUGHAFENPOLITIK:
„Sie setzen sich
nicht mit meinen Argumenten auseinander“ |
|
|
|
Christoph
Schulze äußert sich zu Vorwürfen im
Zusammenhang mit seinem
Austritt aus der SPD-Landtagsfraktion
|
|
|
|
ZOSSEN - Die Nachricht vom Austritt des Zossener
Landtagsabgeordneten Christoph Schulze aus der SPD-Fraktion hat
für
einen ziemlichen Wirbel gesorgt. „Ich habe jede Menge SMS und
E-Mails bekommen, selbst aus der Fraktion“, sagt Christoph
Schulze
auf MAZ-Nachfrage. Dort sei er insbesondere für sein
konsequentes
Verhalten gelobt worden.
Schulze hatte am Freitag seinen Austritt aus der
SPD-Landtagsfraktion verkündet, nachdem die Mehrheit des
Parlaments
die Volksinitiative für ein erweitertes Nachtflugverbot von 22
bis 6
Uhr zurückgewiesen hatte (MAZ berichtete).
Doch die Solidaritätsbekundungen sind Schulze nach eigenen
Aussagen „eigentlich egal“. Er wolle keinen
Beifall, sondern nur
– wie immer – „sein Ding“
machen. „Wer außer den
Abgeordneten soll denn für die Bürger
kämpfen?“, fragt er. „Das
ist doch mein Job!“, sagt er. „Und das sei doch
eigentlich der
Sinn der parlamentarischen Demokratie“, meint er.
Diesen „Job“ macht Schulze schon ziemlich lange.
Seit 21
Jahren ist er Mitglied des Landtags, seit 18 Jahren des Kreistags von
Teltow-Fläming, dem er mittlerweile vorsitzt, und
zwischendurch saß
er für fünf Jahre in der Stadtverordnetenversammlung
Zossen.
Und seitdem klar ist, dass der Großflughafen BBI am Standort
Schönefeld, der laut Raumordnungsverfahren als denkbar
schlechtester
Standort ermittelt wurde, gebaut werden soll, ist Schulze ein
vehementer Gegner dieses Vorhabens an dieser Stelle. Er nutzte seine
Position als Landtagsabgeordneter, um die Interessen der Menschen in
seinem Wahlkreis, die insbesondere in Blankenfelde-Mahlow am meisten
vom Fluglärm betroffen sein werden (und schon sind) vehement
und
öffentlich zu vertreten. Dass er sich damit im Parlament und
auch in
der eigenen Fraktion nicht besonders beliebt machte, war ihm egal.
Dass ihm nun Sachen vorgeworfen werden, die völlig sachfremd
sind, ärgern ihn aber schon. So werfen ihm nun
führende
SPD-Landespolitiker vor, dass er seine Sonderbeiträge nicht an
die
Partei abführe. Das sind Sonderzahlungen, die von jedem
SPD-Parlamentarier erwartet beziehungsweise verlangt werden, wenn er
für seine Abgeordnetentätigkeit Diäten
bezieht. Mal abgesehen
davon, dass solche Sonderbeiträge eigentlich rechts- und
verfassungswidrig und von daher auch nicht einklagbar sind, betont
Schulze, dass er mit dem SPD-Generalsekretär eine schriftliche
Vereinbarung getroffen habe, dass er diese Sonderbeiträge am
Ende
der Legislaturperiode überweisen werde, weil er das Geld
derzeit
brauche, um nebenbei seine Facharztausbildung abzuschließen.
Mit diesem Vorwürfen, so Schulze, versuche man von den
wirklichen
Gründen seines Fraktionsaustritts abzulenken und ihn zu
diskreditieren. „Mit meinen sachlichen Argumenten setzen sie
sich
nicht auseinander.“
Weiterhin dementiert Schulze ausdrücklich, dass er sich nur
wegen
seiner beruflichen Neuorientierung aus der Fraktion
zurückziehe.
Hier werde versucht, Ursache und Wirkung miteinander zu vertauschen.
Er habe im nun auslaufenden Jahr dem Fraktionsvorstand zahlreiche
Vorschläge und Angebote zur Konfliktminimierung und
Konfliktlösung
in der Problematik Nachtflug, Lärm und Gesundheitsbelastung
für die
Anwohner rund um Schönefeld unterbreitet. Aber alle
Vorschläge
seien zurückgewiesen worden, obwohl Ministerpräsident
Matthias
Platzeck noch vor der letzten Landtagswahl auf einer
Wahlkampfveranstaltung in Dabendorf versprochen habe, nach der Wahl
„Nägel mit Köpfen“ zu machen,
also Dinge wie
Kostenerstattungsvereinbarungen zur Zufriedenheit der Anwohner
abzuarbeiten. Doch nichts habe sich getan. „Was für
einen Sinn
macht es also“, fragt sich Schulze, „Mitglied einer
Fraktion zu
sein, die einen Abgeordneten, der die vitalen Interessen der
Bürger
vertritt, komplett ignoriert und genau das Gegenteil tut?“
Dabei
gebe es zahlreiche Handlungsoptionen für die Regierung und den
Landtag, den von Lärm und Gesundheitsbeeinträchtigung
Betroffenen
entgegenzukommen. „Das setzt aber einen ausgeprägten
politischen
Willen voraus, der nicht vorhanden ist“, so Christoph
Schulze. Er
werde sich jedenfalls nie an Projekten beteiligen, die die Gesundheit
und das Leben der Menschen gefährden, sagt Schulze und zitiert
Alt-Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD), der
Schönefeld als
„unmenschlichen Standort“ bezeichnet hatte. (Von
Hartmut F. Reck)
|
|
|
|
Quelle: MAZ, Zossener Rundschau, 21.12.2011 |
|
|
|
___________________________________________________________________
|
|
|
|
21.12.2011 |
|
|
|
Hartmut
F. Reck hat Respekt vor
Christoph Schulzes konsequentem Handeln |
|
|
|
Der
Überzeugungstäter
|
|
|
|
Nun gut, Christoph Schulze scheint auf dem Absprung zu
sein. Wer
so handelt wie er, braucht sich keine Hoffnung mehr zu machen, von
seiner Partei noch einmal als Landtagskandidat aufgestellt zu werden.
Es sei denn, die hiesige Kreis-SPD beharrt darauf. Aber auch das
scheint zweifelhaft.
Nicht von ungefähr orientiert sich Schulze nach 21
Parlamentsjahren beruflich in eine andere Richtung. Wer sich nach so
langer Zeit noch ein Leben ohne Abgeordnetenmandat vorstellen kann,
verdient allein schon deshalb Respekt.
Wenn aber die SPD-Führung in Potsdam nun meint, Schulze wolle
sich nur einen geräuschvollen Abgang verschaffen, dann hat sie
wohl
immer noch nicht kapiert, dass es hier nicht um Selbstdarstellung
geht, sondern um einen Akt der Selbstbehauptung.
Wer so lange und so konsequent im Interesse der Bürger gegen
diesen Flughafenstandort und für
Lärmschutzmaßnahmen eintritt, für
den ist die Zurückweisung des Volksbegehrens für ein
echtes
Nachtflugverbot ein Affront.
Christoph Schulze ist ein Überzeugungstäter im besten
Sinne.
Zwar überfordert er oft seine Mitmenschen mit seinen
Aktivitäten,
aber er tut wenigstens etwas. Und das ist eine Menge, was man leider
nicht von jedem Abgeordneten behaupten kann. |
|
|
|
Quelle: MAZ, Zossener Rundschau, 21.12.2011 |
|
|
|
___________________________________________________________________ |
|
|
|
26.11.2011 |
|
|
|
ERSCHLIESSUNGSVERTRAG:
Cieslik lehnt Tariftreueerklärung ab |
|
|
|
SPD-Fraktion
bleibt hartnäckig, unterliegt aber erneut
|
|
|
|
GROSSBEEREN
- Zum zweiten Mal wurde am Donnerstagabend der Gemeindevertretung
Großbeeren ein Erschließungsvertrag zur
Beschlussfassung vorgelegt.
Zum zweiten Mal erklärte sich Bürgermeister Carl
Ahlgrimm
(parteilos) nach der brandenburgischen Kommunalverfassung für
ausgeschlossen und setzte sich in die Zuschauerreihen. Zum zweiten
Mal stellte die SPD-Fraktion einen Änderungsantrag, wonach der
Generalunternehmer als Vertragspartner der Gemeinde eine
Tariftreueerklärung abgeben soll. Zum zweiten Mal lehnte die
Gemeindevertretung diesen Antrag mehrheitlich ab.
Es
war wie ein Déjà-vu, weil sich alles so
ähnlich abspielte wie beim
ersten Mal auf der Sitzung am 27. Oktober. Es sollte ein
Erschließungsvertrag zu einer Teilfläche des
Bebauungsplangebietes
„Trebbiner Straße“ in
Großbeeren beschlossen werden.
Vertragspartner der Gemeinde ist die Firma Ciema. Sie gehört
dem
Großbeerener Bauunternehmer Manfred Cieslik, weswegen sich
der
Bürgermeister von der Abstimmung ausschloss, weil die
Staatsanwaltschaft ermittelt wegen zu enger Beziehungen zwischen dem
Amtsträger und dem Unternehmer.
Anders
als an diesem Donnerstag wurde vor vier Wochen noch heftig diskutiert
über den Änderungsantrag der SPD, die Cieslik dazu
verpflichten
wollte, nur solche Firmen zu beauftragen, die nachweislich Tariflohn
zahlen. Denn Ciesliks Unternehmen besteht praktisch nur aus ihm
selber. Er beauftragt für alle seine Bauvorhaben andere
Unternehmen,
deren Arbeit er dann koordiniert.
Dass
er – so wie von der SPD beantragt – eine
Tariftreueerklärung
abzugeben hat, lehnte die Mehrheit vor vier Wochen erstmals ab. Laut
Gemeindeverwaltung handle es sich dabei nicht um eine
öffentliche
Auftragsvergabe, weshalb eine solche Tariftreueerklärung
anzuwenden
gesetzwidrig sei. „Wenn das ungesetzlich ist, kann meine
Fraktion
das nicht mittragen“, meinte dazu Michael Richter von der CDU.
Antragsteller
Berndt von Schrötter (SPD) bezweifelte die Ungesetzlichkeit
und
forderte die Verwaltung auf, ihm nachzuweisen, dass dies ungesetzlich
sei.
Bei
der Novembersitzung nun wurde ein korrigierter Beschlussvorschlag
nochmals vorgelegt, weil der ursprüngliche Beschluss wegen
anderer
Dinge formal beanstandet werden musste. In der
Antragsbegründung
stand vorsorglich, dass die Firma Ciema mündlich mitgeteilt
habe,
„dass sie die Hereinnahme selbst einer deklaratorischen
Tariftreueerklärung in das zu vereinbarende
Vertragswerk“ ablehne.
Das
hielt Berndt von Schrötter aber nicht davon ab, seinen
Änderungsantrag von vor vier Wochen erneut zu stellen, was
wiederum
– diesmal ohne Diskussion – abgelehnt wurde,
diesmal mit fünf
Ja-, acht Neinstimmen und zwei Enthaltungen.
Der
eigentliche Beschlussantrag wurde daraufhin mit zehn Ja-, vier
Neinstimmen und einer Enthaltung angenommen. (Von Hartmut F. Reck)
QUELLE:
MAZ, Zossener Rundschau, 26.11.2011 |
|
|
|
___________________________________________________________________ |
|
|
|
26.11.2011 |
|
|
|
Hartmut F. Reck
hält einen Mindestlohn nicht nur
bei öffentlichen Aufträgen für notwendig
Mindestens Mindestlohn |
|
|
|
Ab
dem 1. Januar 2012, so will es das Land Brandenburg, dürfen
Kommunen
öffentliche Aufträge nur noch an Unternehmen
vergeben, die ihren
Mitarbeitern einen Mindestlohn von acht Euro zahlen. Das ist ja wohl
das Mindeste!
Die
SPD-Fraktion in der Großbeerener Gemeindevertretung ging da
einen
Schritt weiter. Sie forderte, dass bei einem
Erschließungsvertrag
für ein neues Wohngebiet der beauftragte Generalunternehmer
nur
solche Firmen mit den Bauarbeiten beauftragt, die Tariflohn zahlen.
Und der dürfte um einiges über dem Mindestlohn liegen.
Warum
man sich in der Gemeindevertretung mehrheitlich so ziert, ist
nachvollziehbar: Je mehr der Unternehmer an Lohnkosten zu verbuchen
hat, desto teurer könnte die ganze Sache für die
Gemeinde werden,
und seine Angebote dürften künftig nicht mehr so
unschlagbar
günstig sein wie bisher. Die Gemeinde hätte auch
nichts davon, wenn
die Arbeiter, die ihre neuen Straßen bauen, mehr verdienen,
weil
wohl die wenigsten von ihnen innerhalb der Großbeerener
Ortsgrenzen
wohnen.
Gut, dass es bald wenigstens die Mindestlohnregelung gibt.
Hoffentlich gilt die dann auch, wenn es sich dabei offiziell nicht um
eine öffentliche Auftragsvergabe handelt, wie in diesem Fall!
QUELLE:
MAZ, Zossener Rundschau, 26.11.2011 |
|
|
|
___________________________________________________________________ |
|
|
|
08.11.2011 |
|
|
|
SPD
Ortsverein
Großbeeren begrüßt die Ergebnisse des SPD
Landesparteitages in
Falkenberg/Elster |
|
|
|
Der
Ortsvereinsvorsitzende Helmut
Barthel war Gast der Beratungen.
Sein Fazit:
|
|
|
|
Die
Stimmung war
sehr optimistisch und konstruktiv. Mit dem Strategiepapier
Brandenburg 2030 hat die SPD ein streitbares Zukunftsbild entwickelt,
dass wir in den nächsten Monaten mit vielen Menschen
diskutieren
möchten. Am Ende soll ein Konzept stehen, das allen
Brandenburgerinnen und Brandenburgern eine lebenswerte
Zukunftsperspektive bietet und durch einen soliden Landeshaushalt
politische Spielräume schafft, um auf zukünftige
Herausforderungen
zu reagieren.
Der Parteitag hat
auch konkrete Beschlüsse gefasst,
die für unsere Region von besonderer Bedeutung sind.
Der
Beschluss zum Flughafen ist ein wichtiges Bekenntnis der Partei /des
MP, dass der Flughafen neben Chancen auch Belastungen für die
Bewohner mitbringt. Diese Belastungen müssen abgefedert
werden.
Insbesondere der
Beschluss, sich gegen eine dritte
Start-/Landebahn auszusprechen, ist von zentraler Bedeutung, da ohne
diese Bahn, die von der Betreibergesellschaft sowie Berlin und dem
Bund nicht ausgeschlossen wird, die Drehkreuzfunktion nicht wirklich
realisierbar ist.
Wichtig ist auch,
dass die Flughafengesellschaft
(deren Eigener auch Brandenburg ist) aufgefordert wird, eine Reihe
von konkreten Maßnahmen durchzusetzen, um die
Lärmbelastung zu
minimieren.
Die Erarbeitung
des Beschlusses war ein hartes Stück
Arbeit. Am Ende hat der Zusammenhalt von 5 Unterbezirken im
Flughafenumfeld die Entscheidung gebracht.
Weniger
glücklich bin
ich darüber, dass die Problematik Nachtflug nicht nochmal
thematisiert wurde. Das war die Kröte, die wir schlucken
mussten, um
eine Mehrheit für den Antrag/Beschluss zu erhalten. Aus meiner
Sicht
schließt das aber nicht aus, über die Ausgestaltung
der sogenannten
Nachtrandzeiten weiter zu diskutieren, um die Belastung der
betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu minimieren.
|
|
|
|
Lesen
Sie hier dazu den Kommentar in der MAZ ..._ |
|
|
|
Lesen
Sie hier dazu den Kommentar in der MOZ ..._ |
|
|
|
Lesen
Sie hier die Rede von Matthias Platzeck auf dem LPT ..._ |
|
|
|
Lesen Sie hier den Beschluss I1 - Flughafen
BER ..._ |
|
|
|
|
|
|
|
Die SPD Brandenburg startet nun auch im Internet die
Debatte um ihr Diskussionspapier „Brandenburg
2030“. Unter der Internetadresse www.brandenburg2030.de_haben
alle Interessierten die Möglichkeit sich direkt an der
Debatte zu beteiligen |
|
|
|
___________________________________________________________________ |
|
|
|
31.10.2011 |
|
|
|
SPD Teltow-Fläming
Unterbezirksvorstand Pressearbeit
Willy-Brandt-Flughafen
Schönefeld
Dritte
Startbahn wird nicht kommen
„Am Standort
Schönefeld wird es mit der SPD in Brandenburg keine weitere
Start- und
Landebahn geben!“ Da ist sich Frank Gerhard,
Kreisvorsitzender der SPD im
Landkreis Teltow-Fläming wenige Tage vor dem
SPD-Landesparteitag am kommenden
Samstag sicher. Ein von mehreren Kreisverbänden der SPD
unterstützter Antrag
zum Parteitag, so Gerhard, hätte auf einer Tagung der
Landespartei die
Zustimmung eines Großteils der anwesenden Ortsvereins- und
Kreisvorsitzenden
gefunden und auch des Landesvorstands mit Ministerpräsident
Platzeck als
Vorsitzendem. „Es wird ein deutliches Votum gegen das
Schreckgespenst
Flughafenerweiterung am Standort Schönefeld geben!“
Zustimmung, sagt
Frank Gerhard, der auch Bürgermeister in Ludwigsfelde ist,
werde es auch zu
einer ganzen Reihe weiterer Maßnahmen geben, „die
alle darauf gerichtet sind,
Lärm zu minimieren und die Menschen in der Region zu
entlasten, so weit das
geht“.
Er wolle sich
allerdings keiner Illusion hingeben und auch anderen nichts vormachen:
„In der
Frage des Nachtflugverbots wird es diese Gemeinsamkeit wohl nicht
geben. Da
stehen wir in der Region eher alleine.“ Mit jedem weiteren
Kilometer Entfernung
zum Flughafen sinke die persönliche Betroffenheit und steige
der Anspruch an
die Wirtschaftlichkeit, „die wir hier im Grundsatz ja auch
nicht ablehnen“.
Detlef
Schlüpen
Luckenwalde
. Rangsdorf . 31.Oktober 2011
__________________________________________________________ |
|
|
|
02.10.2011 |
|
|
|
SPD
startet Internet Debatte auf www.brandenburg2030.de |
|
|
|
|
|
|
|
Die SPD Brandenburg startet nun auch im Internet die
Debatte um ihr Diskussionspapier „Brandenburg
2030“. Unter der Internetadresse www.brandenburg2030.de,
ist nicht nur das Diskussionspapier im Internet abrufbar, sondern
alle Interessierten haben die Möglichkeit sich direkt an der
Debatte zu beteiligen. Jede Thesen des Diskussionspapiers kann
kommentiert und bewertet werden. Neue Vorschläge
können eingebracht und zur Diskussion gestellt werden.
„Damit kann sich bereits jeder, der über einen
Internetzugang verfügt, an unserer Zukunftsdiskussion
beteiligen“ erklärt Kommissionsvorsitzender Mike
Schubert. Er freut sich auf eine rege Beteiligung.
Nach dem Landesparteitag im November, auf dem das Papier
ebenfalls diskutiert aber noch nicht beschlossen werden soll, werden
dann öffentliche Veranstaltungen in allen Regionen des Landes
folgen.
Erst im Spätsommer 2012, nachdem die
Diskussionsergebnisse ausgewertet und eingearbeitet wurden, wird die
SPD dann ihr Leitbild „Brandenburg 2030“ auf einem
Landesparteitag verabschieden. |
|
|
|
Quelle: SPD Teltow-Fläming |
|
|
|
_________________________________________________________________ |
|
|
|
|
|
|
|
24.08.2011 |
|
|
|
Einladung:
Die Schule ist für alle da – Gemeinsames Leben und
Lernen in Brandenburg
Liebe SPD-Mitglieder im Unterbezirk
Teltow-Fläming,
liebe
Genossinnen und Genossen,
liebe
Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
in einer
Wissensgesellschaft im 21. Jahrhundert darf die Parole "Kein Kind
bleibt zurück!" keine Floskel mehr sein. Kinder, die in der
gleichen Straße wohnen, sollen in Zukunft – ganz
selbstverständlich – zusammen spielen, gemeinsam in
den Hort, in den Kindergarten, in die gleiche Schule in der
Nachbarschaft gehen können, unabhängig davon, welche
Begabung und welchen Förderbedarf sie haben.
Die bestmögliche Bildung
für alle von Anfang an ist eine wichtige Voraussetzung
für die Integration in die Gesellschaft und insbesondere in
das spätere Arbeitsleben. Ein weitgehend inklusives
Schulsystem mit einer optimalen Förderung für jedes
einzelne Kind sollte daher das Leitbild für die
Bildungspolitik sein, um der Individualität sowie den
Bedürfnissen aller Kinder gerecht zu werden.
Auch in Brandenburg wird
über das gemeinsame Lernen aller Kinder – mit oder
ohne sonderpädagogischen Förderbedarf – und
das Ziel "Eine Schule für Alle" heftig diskutiert. Was muss
sich im brandenburgischen Schulsystem ändern? Welche Schritte
müssen auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem
unternommen werden? Betrifft er alle Kinder? Was muss in der Praxis
geschehen? Welche Erfahrungen gibt es aus anderen Ländern?
Mit unserem Dialogforum
„Die Schule ist für alle da – Gemeinsames
Leben und Lernen in Brandenburg“ wollen wir uns als SPD
Teltow-Fläming über diese und andere Fragen gerne
gemeinsam mit der stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden und
Bildungsministerin Dr. Martina Münch und unserem
Jüterboger Bürgermeisterkandidaten Joachim Lattke
austauschen.
Zu dieser Veranstaltung laden wir
herzlich ein
am Mittwoch, 24. August 2011, um
18.00 Uhr
im Gasthaus „Schmied zu
Jüterbog“,
Markt 12, 14913 Jüterbog.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme
sowie einen interessante Meinungsaustausch.
Viele Grüße
Frank Gerhard
Vorsitzender der SPD TF
|
|
|
|
__________________________________________________________________ |
|
|
|
|
|
|
|
21.07.2011 |
|
|
|
Die
„neuen“ Flugrouten
der Deutschen Flugsicherung
vom 4. Juli 2011
|
|
|
|
Sachstand
Am 4. Juli 2011 hat die
Deutsche Flugsicherung auf der 78.
Sitzung der Fluglärmkommission (FLK) die sogenannten
Abwägungsergebnisse der Flugrouten
präsentiert.
Insgesamt ist die Deutsche Flugsicherung in zahlreichen
Aspekten den Beschlüssen der FLK nachgekommen.
Nach den
nunmehr vorgelegten Vorschlägen wird Großbeeren
im Wesentlichen durch eine Abflugvariante
(Nordbahn bei
westlichem Wind) und der Ortsteil Diedersdorf
durch dieselbe Abflugvariante und zusätzlich durch ein Anflugverfahren
(Nordbahn bei Ostwind) von den nun vorgelegten Flugrouten durch
Fluglärm
betroffen sein:
Abflug von
Nordbahn
bei Westwind: Die Flugzeuge beginnen ihren Steigflug zwischen
Blankenfelde
und Mahlow, umfliegen etwas südlich versetzt Diedersdorf.
Danach erfolgt ein
leichter Schwenk nach Westen, um südlich der Bahnlinie
zwischen Großbeeren und
Ludwigsfelde einen Freigabepunkt auf der Höhe
von 5.000 Fuß (=ca. 1.550 Meter) anzusteuern.
Bei dieser Höhe können die Piloten dann nach Freigabe
durch die Fluglotsen
selbständig über den weiteren Verlauf des Fluges
entscheiden, was gegebenenfalls auch direkte
Überflüge
von Großbeeren zur Folge haben kann.
Nach bisherigem Kenntnisstand
werden bei dieser Höhe von
5.000 Fuß täglich mindestens 48 Flugzeuge (von ca.
150 Flugzeugen pro Tag) nach
Norden abdrehen und zwischen Potsdam und Stahnsdorf weiterfliegen.
Sofern die
Maschine diesen Freigabepunkt früher erreichen,
könnten sie auch – zum Teil wie
bisher – direkt über Großbeeren nach
Norden abdrehen.
Anflug
der Nordbahn
bei Ostwind: Bei Anflügen wird es gegenüber
den bisherigen Verfahren kaum
eine Änderung geben. Ab einem Punkt leicht westlich von
Ludwigsfelde schwenken
die Maschinen auf eine gerade Linie zur Nordbahn ein und fliegen
südlich von
Großbeeren und Diedersdorf ein.
Stellungnahme der
SPD, Ortsverein Großbeeren
Der
Flughafen Berlin-Brandenburg ist ein für die Region wichtiges
Infrastrukturprojekt. Die Hauptstadtregion ohne einen Flughafen ist
nicht vorstellbar.
Es gehört zur Wahrheit dazu, dass es die brandenburgische SPD
war, die sich vor
1996 für Sperenberg und nicht für Schönefeld
eingesetzt hat. Nach dem Urteil des
Bundesverwaltungsgerichts für den Bau des Flughafens
Schönefeld ist dieser
Standort aber Realität.
Die
Entscheidung für
Schönefeld war und bleibt die falsche Entscheidung.
Die
Proteste und die Verärgerung vieler Menschen bei der
Diskussion zur Festlegung
der Abflugverfahren am Flughafen Berlin-Brandenburg International BER
(BBI) sind
berechtigt. Die Bürgerinnen und Bürger verlangen zu
Recht lärmvermeidende
Flugrouten rund um den BER (BBI).
Deshalb fordert die SPD,
OV-Großbeeren:
- Die
Freigabe
der Flugzeuge darf frühestens ab 6.000 Fuß,
besser erst ab 8.000 Fuß Höhe
erfolgen - damit wäre ein direktes Überfliegen von
Großbeeren ausgeschlossen.
- Bei
zahlenmäßig geringen Flugbewegungen darf jeweils nur eine Startbahn genutzt
werden; nach den Vorschlägen der DFS kann bei alleiniger
Nutzung der Südbahn
und bei alleiniger Nutzung der Nordbahn Blankenfelde-Mahlow entlastend
im Süden
umflogen werden.
- Die
SPD, OV Großbeeren, unterstützt
ausdrücklich
die Bemühungen u.a. der Schutzgemeinschaft Umlandgemeinden
Flughafen Schönefeld
e.V., ein Nachtflugverbot zwischen 22.00
und 6:00 durchzusetzen.
Die
SPD Großbeeren bittet daher alle
Bürger nachdrücklich, sich an der entsprechenden
Volksinitiative zu beteiligen.
|
|
|
|
__________________________________________________________________ |
|
|
|
07.07.2011 |
|
|
|
Flugrouten:
Brandenburger
Bürgermeister fordern
von
Bundesverkehrsministerium weitere
Verbesserungen |
|
|
|
Auf Initiative der Brandenburger
SPD-Bundestagsabgeordneten Andrea
Wicklein und Peter Danckert trafen sich gestern die
Bürgermeister
mehrerer BER-Umlandgemeinden mit Klaus-Dieter Scheurle,
Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium.
Dabei waren die Bürgermeisterin von Zeuthen, Beate
Burgschweiger,
die Bürgermeister von Königs-Wusterhausen, Lutz
Franzke,
von Großbeeren, Carl Ahlgrimm, von Ludwigsfelde, Frank
Gerhard,
von Eichwalde, Bernd Speer sowie Bernd Habermann aus
Blankenfelde-Mahlow. |
|
|
|
Lesen Sie hier die Pressemitteilung
weiter ..._ |
|
|
|
__________________________________________________________________ |
|
|
|
|
|
|
|
22.06.2011 |
|
|
|
Sicherheit
aller Kinder auf dem Weg
in den Hort ist (für SPD) oberstes
Gebot
Liebe
Großbeerener,
liebe
Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Eltern
die
Sommerferien stehen vor der Tür, alle Kinder und Eltern sind
in
Ferienlaune. Für die neuen Erstklässler und ihre
Eltern kommt mit
Riesenschritten aber auch ein anderer großer Tag
näher: der Tag der
Einschulung. Der Wechsel vom behüteten Kindergartenkind zum
eigenständigeren Schulkind mit neuen Freunden, neuem
Tagesablauf und
neuen Anforderungen durch die Schule wirft seine Schatten voraus.
In
diesem Jahr ist dieser Wechsel hier in Großbeeren leider mit
einiger
Unruhe belastet:
Unser
Hort „Großbärenkinder“ ist auch
in diesem Jahr wieder zu klein
für den großen Andrang von Schülern. Wie
schon in den letzten
Jahren musste eine Sondergenehmigung beim Landesjugendamt beantragt
werden, Plätze für weitere Kinder –
über die 143 Kinder der
Betriebserlaubnis hinaus – zu schaffen. Diese
Sondergenehmigung
wurde noch einmal nötig, weil der geplante Neubau für
einen
weiteren Hort frühestens in einem Jahr fertig sein kann.
Das
Landesjugendamt hat uns nun letztmalig für ein Jahr die
Genehmigung
für 196 Kinder erteilt mit der klaren Auflage: bis dahin muss
der
neue Hort betriebsbereit sein. Im Zuge der Begehung des bestehenden
Hortes kamen auch zahlreiche Aktivitäten des Hortes auf den
Prüfstand. Und in einem Punkt kann so wie bisher nicht weiter
gearbeitet werden (Zitat aus dem Bescheid):
„(…)Im
Rahmen der örtlichen Prüfung stellte sich heraus,
dass von den
Mitarbeitern der Horteinrichtung eine Wegbegleitung der Kinder
(…)
von der Schule zum Hort erfolgt. Solch eine grundsätzliche
Schulwegbegleitung gehört nicht zu den Aufgaben des Hortes,
die im
Rahmen des notwendigen pädagogischen Personals zu realisieren
sind
(…). Soll sie von Mitarbeitern realisiert werden, ist vom
Träger
sicherzustellen, dass dies nicht im Rahmen des notwendigen
pädagogischen Personals erfolgt (…).“
Dies
bedeutet ganz klar folgendes: Die Schulwegbegleitung darf auf keinen
Fall weiter über das Kitapersonal finanziert werden. D.h.: die
Personen, die begleiten, können noch die gleichen sein, sie
müssen
aber für die Zeit, die für den Weg gebraucht wird,
aus einem
anderen Budget finanziert werden.
Unstrittig
ist auch für das LJA die Begleitung im Rahmen der Arbeit des
Hortes
für die ersten 14 Tage nach Schulbeginn, im Einzelfall wie in
Großbeeren kann es darüber hinaus bis zu den
Herbstferien
pädagogisch begründet werden, wenn das Üben
der Strecke für eine
längere Zeit als notwendig erachtet wird.
Die
bisherige Praxis aber, die ersten und zweiten Klassen über das
ganze
Jahr zu begleiten, wird sicher nicht mehr genehmigt werden.
Hier
muss also ein Kompromiss gefunden werden: die gesetzlichen Grundlagen
betonen die elterliche Verantwortung für den Weg zur Schule
wie auch
den Weg nach Hause. In diese Verantwortung zählt auch der Weg
von
der Schule zum Hort (und gegebenenfalls, z.B. im Frühhort,
andersherum).
Für die
von vielen Eltern nun geforderte weitere Schulwegbegleitung muss also
vor allem geklärt werden, wie lange diese Schulwegbegleitung
sinnvoll ist und wie sie über das pädagogisch
begründbare Maß
hinaus anschließend finanziert werden kann.
Der
Ortsverein der SPD und die Fraktion der SPD in der Gemeindevertretung
sind sich einig: es muss eine Lösung gefunden werden, die die
Sicherheit ALLER Kinder berücksichtigt. D.h. die Begleitung
darf
erst beendet werden, wenn alle Kinder zuverlässig und sicher
den Weg
zum Hort beherrschen.
Als
Zeitraum, der für uns – nach erster Diskussion
– als hierfür
aussichtsreich erscheint, kommt für die erste Klasse die Zeit
bis
zum Halbjahreszeugnis (Winterferien) in Frage. Für die
Finanzierung
kommen verschiedene Modelle in Betracht, die sowohl die
Gemeindefinanzen betreffen, als auch eventuell eine Beteiligung der
Eltern, die sich jedoch in sehr kleinem Rahmen halten sollte, damit
aus der Schulwegsicherheit keine soziale Frage wird.
Alle
Fraktionen der Gemeindevertretung beschäftigen sich derzeit
mit
diesem Thema. Die Fraktion der SPD wird sich in der gemeinsamen
Diskussion nachdrücklich für eine gute
Kompromisslösung einsetzen,
die für alle tragbar ist und die sowohl hinsichtlich Dauer als
auch
Finanzierung machbar bleibt.
Für die
Fraktion und Vorstand der SPD Großbeeren
Petra
Brückner
|
|
|
|
__________________________________________________________________ |
|
|
|
|
|
|
|
30.05.2011 |
|
|
|
SPD-UNTERBEZIRKSPARTEITAG:
Der Wind
weht von vorn
|
|
|
|
Sozialdemokraten
befassen sich in
Luckenwalde mit Energiepolitik und Haushalt
|
|
|
|
LUCKENWALDE - Der SPD-Unterbezirksparteitag am Sonnabend
im
Luckenwalder Kreishaus war „kein
Schön-Wetter-Parteitag“, so
Frank Gerhard, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks
Teltow-Fläming, in
seinem Schlusswort.
Gerhard, Bürgermeister von Ludwigsfelde, hatte vor 14 Monaten
den
Vorsitz des SPD-Unterbezirks Teltow-Fläming
übernommen „In dieser
Zeit hatten wir den Wind zunehmend von vorn ins Gesicht“,
sagte er.
Auch beim Unterbezirksparteitag war ein offener, kritischer Ton
spürbar, wie es die drei Unterbezirksvorsitzenden Frank
Gerhard,
Mike Schubert und Sören Kosanke in Bezug auf die Landes-SPD in
einem
Brief gefordert hatten (die MAZ berichtete). Dazu stehe er nach wie
vor, sagte Gerhard. „Die Bürger erwarten von der
Politik Offenheit
und Geradlinigkeit“, stellte er fest. Hinsichtlich der
Korruptionsvorwürfe gegenüber Landrat Peer Giesecke
gelte für ihn
die „gesetzliche Unschuldsvermutung, bis die Ergebnisse der
Ermittlungen vorliegen“.
Landrat Peer Giesecke nahm insbesondere zu den jüngsten
Turbulenzen rund um den Kreishaushalt Stellung. Ein Umdenken sei
erforderlich. „Die freiwilligen Aufgaben des Landkreises
müssen
ebenso auf den Prüfstand wie die Wirtschaftsförderung
im
Landkreis“, erklärte er. „Ich bin nicht
deprimiert wegen der
neuen Situation und werde die Aufgaben nicht delegierten, aber es
sind neue Strukturen und Veränderungen
nötig“, so Giesecke.
Der Unterbezirksparteitag beschloss, eine spezielle
Haushalts-Arbeitsgruppe einzusetzen. Einigkeit herrschte auch in
Bezug auf die künftige Energiestrategie im Landkreis.
„Energie
muss jederzeit zuverlässig zur Verfügung stehen und
für jedermann
bezahlbar bleiben“, heißt es in einem
einmütig beschlossenen
Leitantrag, „Nein zur Kernkraft, ja zu 100-prozentig
erneuerbaren
Energien und eine bessere Energieeffizienz, das sind unsere
Vorstellungen“, erklärte Hans-Joachim Lattke die
SPD-Energiestrategie. „Die notwendige Energiewende kann auf
Dauer
nur erfolgreich sein, wenn sie für die Bürger
transparent ist, von
ihnen akzeptiert und unterstützt wird“, so Detlev
von der Heide.
„Ein Super-Konzept, das auf dezentrale Modelle
setzt“, lobte
SPD-Bundestagabgeordnete Andrea Wicklein. Weniger gut kam sie in
Bezug auf den Lärmschutz beim BBI-Flughafen an. Sie werde
„die
einen nicht zu Lasten der anderen unterstützen“,
sagte sie.
Betroffene beispielsweise aus Blankenfelde-Mahlow sehen das anders.
Landrat Giesecke erklärte dazu: „Wir müssen
den Lärm so
verteilen, dass jeder gleichermaßen belastet wird“.
Bekräftigt
wurde die Forderung des Nachtflugverbots von 22 bis 6 Uhr.
Unterstützung wurde den SPD-Kandidaten für die
bevorstehenden
Bürgermeisterwahlen Joachim Lattke (Jüterbog), Ortwin
Baier
(Blankenfelde-Mahlow), Detlef Schlüpen (Rangsdorf) und dem
parteilosen Carsten Preuß für Zossen zugesichert.
(Von Uta Franke)
|
|
|
|
Quelle: Märkische Allgemeine
Zeitung, Zossener Rundschau, 30.05.2011, S. 14 |
|
|
|
|
|
|
|
_________________________________________________________________ |
|
|
|
|
|
|
|
21.03.2011 |
|
|
|
SPD-Ortsverein
Großbeeren wählte neuen Vorstand |
|
|
|
Am 21. März 2011 führte der
SPD-Ortsverein Großbeeren turnusmäßig seine
Vorstandswahlen durch. Helmut Barthel wurde für weitere 2
Jahre als Vorsitzender
des Ortvereins bestätigt.
Als seine Stellvertreterin wählten die
Ortvereinsmitglieder ebenfalls erneut Petra Brückner.
Zum Vorstand gehören weiterhin Dr.
Roland Habich (Schriftführer), Andreas Meyer
(Kassenwart), Barbara Zempel (Beisitzerin) und
Klaus Maaßen und Thomas Roese (Beisitzer). |
|
|
|
 |
|
|
|
obere Reihe (v.l.n.r.): Th. Roese, K. Maaßen,
A. Meyer |
|
|
|
untere Reihe (v.l.n.r.): R. Habich, P.
Brückner, H. Barthel, B. Zempel |
|
|
|
__________________________________________________________________ |
|
|
|
|
 |
 |
"Kein Mensch hat das recht, einen anderen zu regieren."
Francisco Ascaso |
 |
|